SUCHTERKRANKUNG - gefährliches TABU!

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Sucht ist kein Tabu und Substitution rettet Leben

Substitution ist die wirksamste medizinische Behandlung für die Versorgung opiatabhängiger Patienten.  Die substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger ermöglicht den Betroffenen eine Rückkehr in die Konsumfreiheit von illegalen Substanzen, eine Abkehr von der Illegalität und die Wiedereingliederung in Beschäftigung. 

Bei vielen Patienten wird eine völlige Substanzfreiheit herstellbar sein. Ein Teil wird allerdings auf die Substitution angewiesen bleiben. Substitution ist eine medizinische Behandlung, die nach strengen Regeln durchgeführt wird und nicht der Beliebigkeit anheim gestellt ist. 

Das Menschen in die Drogenabhägigkeit geraten, hat vielfache Gründe. Umso wichtiger ist es, diesen Patienten die Möglichkeit anzubieten, den Teufelskreis der Sucht zu durchbrechen. Hierbei leistet die Substitution einen wichtigen Beitrag. 

Sie ist nicht zuletzt auch eine unersetzliche Säule in der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels und der damit verbundenen Kriminalität. Ohne Substitution ist eine Anstieg der Beschaffungskriminalität unvermeidbar. Durch die Substitution wurden allein im Jahr 2018 mehrere Millionen Euro an Drogengeld von der Straße geholt, die Gesundheit vieler Patienten unter ärztlicher Behandlung verbessert und das Leben unzähliger Patienten verlängert. Substitution ist also keine Bedrohung, sondern ein unersetzbarer Beitrag der Medizin, das Leben in der Gesellschaft zu verbessern, mehr Sicherheit zu schaffen und das Leben der Betroffenen zu schützen.

Dies ist ein Auftrag, der die gesamte Gesellschaft angeht und der sich jeder verpflichtet fühlen soll - egal ob er in Politik, Kultur, Wirtschaft oder aber als Privatperson sich am Gelingen des sozialen Miteinanders beteiligen kann und will.

Die Verrohung der Gesellschaft und die Rücksichtslosigkeit im Umgang mit den Schwächsten unserer Gesellschaft sorgt leider auch in unserer Region immer wieder dafür, dass sich Kranke und Schwache ausgestoßen und schutzlos fühlen müssen. Die häufig zur Schau gestellte Wohltätigkeit einiger weniger Personen dient in der Regel nur als Feigenblatt für die Öffentlichkeit, mit dem die eigene Interesselosigkeit am Schicksal schwer benachteiligter Menschen verdeckt wird und trägt nur dem Zweck der öffentlichen Selbstdarstellung Rechnung, die den maroden moralischen Tatsachenzustand der eigene Persönlichkeit übertünchen soll. 

Das ipjg steht fassungslos vor dieser Form zutiefst asozialen Verhaltens und sozialpolitischem Terrorismus und bedauert sehr, dass die Substitution künftig in einer ausgelagerten Form der ambulanten medizinischen Versorgung gewährleistet werden kann.